Die Lemniskate

Die Lemniskate wird auch als liegende Acht bezeichnet. Sie ist komplexer und schwieriger in der Ausführung als die Spirale, dafür aber bezieht sie die Hand und den Arm in viel stärkerem Maß in das Zusammenspiel der Bewegungen ein. Außerdem stellt sie höhere Anforderungen an die Koordination von Hand und Auge. ähnlich wie die Spirale lebt die Lemniskate von dem rhythmischen Wechsel der Bewegungen und zeigt eine ausgleichende Wirkung auf Atmung und Kreislauf.

Ausführung: Wie bei den voraus beschriebenen übungen wird wiederum ein Blatt Papier auf der Malfläche fixiert (hier: 50x70 cm). Das Papier sollte aber in seiner Form rechteckig und horizontal ausgerichtet sein. Zunächst wird wiederum mit weißer Kreide begonnen. Mit geschlossenen Augen wird vom Mittelpunkt des Blattes ein Kreisbewegung nach rechts und zurück zum Ausgangspunkt ausgeführt.
Dort wird aber nicht angehalten sondern vom Mittelpunkt aus wird die Bewegung diesmal nach links in einer erneuten Kreisbewegung weitergeführt, bis diese wieder zum Mittelpunkt läuft. Dann weiter wiederum nach rechts, dann nach links ... und so weiter. Es bildet sich der Verlauf einer liegenden Acht. Achten Sie darauf das die Bewegung mehr vom Rumpf heraus ausgeführt wird und dass die Arme dem Rumpf folgen.
Wie weit und wie gleichmäßig die Bewegungen zu den Seiten erfolgen ist freigestellt. Lediglich der Mittelpunkt sollte nicht verloren gehen. Nach ca. 10 Minuten kann zu schwarzer oder farbiger Kreide übergegangen werden und die Augen können geöffnet werden.
Die Lemniskate
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